Humana I ist entstanden, als ich anfing, mich intensiv mit der Flüchtlingssituation zu beschäftigen, oder besser - sie sich mir aufdrängte. Wir kommen nicht mehr umhin, die Situation der Flüchtenden vor Krieg und Elend in unseren sicheren Gefilden mitzubekommen. Und trotzdem ergeben sich daraus ambivalente Gefühle - es macht auch Angst eine andere Kultur in diesem Ausmass bei "sich" willkommen zu heissen, obschon das Herz offen ist für die Flüchtenden. Humana zeigt die verschiedenen Gesichter als Ausdruck dieser Ambivalenz, die unlösbar scheint. Zumindest mir.